Wir schreiben die Jahre 1841 und 1853 PDF Drucken E-Mail

 

1841 - Militär spielt auf


Im Jahre 1841 konnte zum erstenmal eine Militärkapelle für das Schützenfest gewonnen werden. Es war die Kapelle des Wetzlarer Schützenbataillons, die in der Folge nicht weniger als 19 mal nach Olpe zum Fest kam.


Von da ab waren es mit wenigen Ausnahmen Militärkapellen, die zum Fest aufspielten.


Am bekanntesten, die wiederholt nach Olpe kamen, waren die Deutzer Kürassiere, die Hanauer Ulanen, nach dem ersten Weltkrieg die Kapelle des 15. Inf.-Reg. Gießen, und nach dem zweiten Weltkrieg die Husarenkapelle unter dem Obermusikermeister Gerlach aus Paderborn.

 

 

1853 - Ein verregnetes Schützenfest


1853 regnete es derart, daß am Samstag der Vogel nicht aufgesetzt werden konnte. Auch am Montag regnete es ununterbrochen. Doch das facht die Schützenbrüder nicht an.


In strömendem Regen wurde zum Schützenplatz marschiert, der Vogel aufgesetzt, und Dr. med. Kaufmann holte sich die Königswürde.


Der Tanzboden war so aufgeweicht, dass es unumgänglich war, darauf zu tanzen. Es wurde deshalb um die Vogelstange herum getanzt.