Wir schreiben die Jahre 1828 und 1829 PDF Drucken E-Mail

 

1828 - Kein Freund des Festes


Kein Freund des allgemeinen Volksfestes war der zeitige Pfarrer Franz Röttger Hund. Er trug vielleicht schwer daran, dass die alte Schützenbruderschaft sich in eine mehr weltliche Schützengesellschaft umgewandelt hatte.

 

In einer Predigt, gelegentlich des Schützenfestes 1828 sprach er sich scharf dagegen aus, als würde dadurch die Sittenlosigkeit gefördert.

 

Der Schützenvorstand beschwerte sich daraufhin bei der Regierung. Amtmann Halbfas, zum Bericht aufgefordert, berichtete, dass das Fest in Ordnung und ohne irgendwelche Auswüchse zutage treten zu lassen, verlaufen sei.

 

Dem Pfarrer wurde daraufhin ein Verweis erteilt.

 

 

1829 - Spaßmacher


Bei dem Fest 1829 wird ein Spaßmacher erwähnt, der für seine Späße auf dem Platz ein Honorar von 10 Talern und für Verzehr noch extra 2 Taler 8 Groschen und 8 Pfennige erhielt.


Der Spaßmacher war damals eine bekannte und beliebte Figur, die mit zu einem Schützenfest gehörte. 1838 beschließt man, auf ihn in Zukunft zu verzichten, doch wird für 1844 ein Spaßmacher namens Schröder aus Köln engagiert.